12 massive Eichenbohlen - 6 außergewöhnliche Tische

Aus jeweils zwei sorgsam ausgewählten Eichenbohlen haben wir sechs Massivholztische zusammengestellt, die ihresgleichen suchen. Kein Weichholz, kein Leimholz, keine Spanplatten, kein Furnier - nur massives, pures Eichenholz als Werkstoff für unsere Doppelstern-Tische gut genug. Jeder einzelne ein Unikat, jedes Unikat benannt nach einem Doppelsternsystem, in dem die beiden Himmelskörper ebenso wie unsere Ursprungsbohlen erst zusammen etwas Dauerhaftes, Besonderes ergeben.
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Unsere Tische setzen ein Zeichen gegen die Schnelllebigkeit. Daher bestehen sie aus langsam wachsendem, schwerem Eichenholz, das nach dem Fällen und Sägen 15 Jahre gelagert wurde: so konnte dem ebenfalls sehr langsamen Trocknungsverhalten von Eichenhölzern angemessen begegnet werden. Danach wurden von uns jeweils zwei nach ästhetischen Ansprüchen besonders gut korrespondierende Teile zu einer Tischplatte zusammengefügt.
Anschließend haben wir die Flächen gehobelt und drei bis vier mal pro Seite geschliffen. Nur so entsteht eine Haptik, die unseren Ansprüchen genügt. Um Farbe und Maserung des Holzes herauszuarbeiten, wurden die Werkstücke nachfolgend erst großzügig mit einem natürlichen Hartholzöl und abschließend mit einem speziellen Hartholz Finish behandelt.
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6 Tische

Selbstverständlich verwenden wir für die Beine unserer Tische ebenfalls nachhaltig getrocknetes Eichenholz, das - in eine runde Form gebracht - wie die Tischplatten geschliffen und geölt wurde. Somit können wir eine Einheitlichkeit der Farbtöne und Texturen garantieren, die lediglich durch im Naturrohstoff begründet liegende Unregelmäßigkeiten gemindert wird. Für die Verbindungsstücke zwischen Tischbein und Tischplatte haben wir uns etwas Besonderes einfallen lassen, um der Dauerhaftigkeit und Widerstandskraft des Eichenholzes ein metallische Entsprechung zus Seite zu stellen: Es handelt sich um Verbundstücke aus Edelstahl der Werkstoffnummer 1.4541 (X6CrNiTi18-10).
Dieser titanlegierte Edelstahl ist derart widerstandsfähig und beständig, dass er normalerweise in der Kernkraft und Petrochemie zum Einsatz kommt. Aber unserer Meinung nach unterstreicht er sehr eindrucksvoll den Anspruch unserer Tische. Somit entstanden sechs Kunstwerke aus Holz und Stahl, die nicht nur ästhetisch höchsten Ansprüchen genügen, sondern darüber hinaus geeignet sind, auch im Außenbereich verwendet zu werden - sommers wie winters. Mit der strengen Limitierung dieser kleinen Serie haben wir unsere Tische zu unverwechselbaren Unikaten der Dauerhaftigkeit gemacht.
  • Rasalgethi
  • Platte
    Länge
    Tiefe
    ………
    ………
    163cm
    91cm
    Stärke
    Gewicht
    ………
    ………
    4cm
    38,6kg
    Material
    ………
    Stieleiche
    geölt
     
    Bein
    Länge
    Durchmesser
    ………
    ………
    73cm
    11,3cm
    Material
    ………
    Eiche
    Edelstahl
     
     
     
     
    Charakter
     
     
     

    Ein Unikat aus 15 Jahre gelagertem Eichenholz: aus zwei sorgfältig ausgewählten Eichenbohlen zusammengefügt und haltbar gemacht

  • Cor Caroli
  • Platte
    Länge
    Tiefe
    ………
    ………
    163cm
    91cm
    Stärke
    Gewicht
    ………
    ………
    4cm
    41,7kg
    Material
    ………
    Stieleiche
    geölt
     
    Bein
    Länge
    Durchmesser
    ………
    ………
    73,5cm
    11,3cm
    Material
    ………
    Eiche
    Edelstahl
     
     
     
     
    Charakter
     
     
     

    Nachdem Rasalgethi die beruhigend auf einen Mittelpunkt hin strebenden Bewegungen des Eichenholzes grandios sichtbar

  • Regulus
  • Platte
    Länge
    Tiefe
    ………
    ………
    158cm
    91,5cm
    Stärke
    Gewicht
    ………
    ………
    4,3cm
    40,4kg
    Material
    ………
    Stieleiche
    geölt
     
    Bein
    Länge
    Durchmesser
    ………
    ………
    73,5cm
    11,3cm
    Material
    ………
    Eiche
    Edelstahl
     
     
     
     
    Charakter
     
     
     

    Das Thema von Regulus lautet Zirkel versus Gerade. Dazu bot es sich zweifellos an

  • Alamak
  • Platte
    Länge
    Tiefe
    ………
    ………
    158,5cm
    99cm
    Stärke
    Gewicht
    ………
    ………
    4,5cm
    45,9kg
    Material
    ………
    Stieleiche
    geölt
     
    Bein
    Länge
    Durchmesser
    ………
    ………
    73,0cm
    11,3cm
    Material
    ………
    Eiche
    Edelstahl
     
     
     
     
    Charakter
     
     
     

    Alamak ist unser Goliath. Mit einer stattlichen Breite von 99cm und 158,50cm Länge

  • Algieba
  • Platte
    Länge
    Tiefe
    ………
    ………
    160cm
    87cm
    Stärke
    Gewicht
    ………
    ………
    4,9cm
    44,3kg
    Material
    ………
    Stieleiche
    geölt
     
    Bein
    Länge
    Durchmesser
    ………
    ………
    73,0cm
    11,3cm
    Material
    ………
    Eiche
    Edelstahl
     
     
     
     
    Charakter
     
     
     

    Für Algieba sind wir der Überlegung gefolgt, warum wir nicht das absolute Gleichgewicht

  • Albireo
  • Platte
    Länge
    Tiefe
    ………
    ………
    129cm
    94,9cm
    Stärke
    Gewicht
    ………
    ………
    5cm
    39,8kg
    Material
    ………
    Stieleiche
    geölt
     
    Bein
    Länge
    Durchmesser
    ………
    ………
    73,0cm
    11,3cm
    Material
    ………
    Eiche
    Edelstahl
     
     
     
     
    Charakter
     
     
     

    Bei unserem Albireo haben wir uns ganz der knorrigen Qualität gewidmet

Ideen & Werte

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Schon lange Zeit ist den Menschen der Sinn abhanden gekommen für die guten, dauerhaften Dinge - handele es sich dabei nun um Kleidung, Werkzeug oder Möbel. Stattdessen werden die Erzeugnisse immer beliebter, die schnell verfügbar, günstig und in möglichst vielen verschiedenen Varianten erhältlich sind. Die meisten haben über dieses kurze Glück der Schnäppchenjagd die dauerhafte Freude an einem langlebigen Produkt, seiner Qualität und Einzigartigkeit vergessen. Diesem Trend wollen wir uns entgegenstellen und die wenigen unterstützen, die den Wert ausgewählter Rohstoffe, sorgfältiger Handarbeit und der Liebe zum Werkstoff noch zu schätzen wissen.

Ihr seid im Recht und damit nicht allein!
Doch wer nicht den schnellen Kauf, sondern ein Produkt fürs ganze Leben sucht, sieht sich ernsthaften Problemen gegenüber. Woher nehmen? Und wie kann man sich der achtsamen Auswahl, einwandfreien Verarbeitung und unangetasteten Einmaligkeit der Ware sicher sein? Wir haben uns dazu entschieden, diesem Aufklärungsbedürfnis durch die Dokumentation der einzelnen Produktionsschritte und eine strenge Limitierung unserer Modelle auf wenige Unikate nachzukommen. Aus Begeisterung für ihre Vielseitigkeit haben wir eine der faszinierendsten Ressourcen der Erde ausgewählt. Holz verkörpert lebendiges Wachstum, dauerhafte Stabilität, Vielfalt der Formen und Einsatzmöglichkeiten sowie ästhetische Sinnlichkeit für Auge, Nase und Fingerspitzen. Doch dafür will es anständig behandelt werden: mit tadellosem Werkzeug, natürlich reichhaltigen Ölen und kundigen Händen, die die Möglichkeiten des Rohstoffs erkennen. Wie schon Jean Baptiste Molière sind wir der Meinung: "Zwischen Holz und Holz ist ein Unterschied."
Jedes Holz hat seine eigene Farbe, Struktur und Persönlichkeit. Wie Eibe seit Jahrhunderten gern zum Bogenbau verwendet wird, ist Mahagoni bei Instrumentenbauern sehr beliebt, harte Tropenhölzer wie Bankirai und Azobé für witterungsbeständige Außenflächen wie Terrassen und Esche aufgrund ihrer zähen Elastizität für Werkzeugstiele, Wagen und Räder. Doch nur wenige Holzarten sind derart dauerhaft und hart, dass sie im Bereich Wasserbau, als Eisenbahnschwelle oder Parkett Verwendung finden können. Die europäischen Eichen (Quercus petraea, Quercus robur) gehören zu den auserwählten Lieferanten dieser widerstandsfähigen Ressource. Natürlich qualifizieren die obigen Eigenschaften die Trauben- und Stieleiche (auch Deutsche Eiche genannt) ebenfalls als Material für extrem langlebige, strapazierfähige und dabei formschöne Möbel. Doch in Zeiten der schnell verfügbaren, billigen Weich- und Leichthölzer aus Nord- und Osteuropa ist Eichenholz für den Möbelbau praktisch in Vergessenheit geraten: zu langsam wachsen die benötigten Holzmengen, zu lange müssen sie trocknen, bevor die Verarbeitung beginnen kann, daher zu teuer ist der gesamte Prozess und zu schwer sind die fertigen Möbel.



Ende der Geschichte?
Nein, nicht wenn es nach uns geht! Denn wir sind der Meinung, dass ein stabiler Tisch, ein gut verarbeiteter Schrank oder ein Stuhl, der auch nach Jahrzehnten noch nicht wackelt oder aus dem Leim geht, unendlich wertvoller ist, als ein Schreibtisch, ein Küchenstuhl, ein Couchtisch, ein Nachtschrank, ein Hocker, ein Esstisch, ein Klappstuhl, ein Beistelltisch, eine Kommode, eine Bank, eine Truhe und ein Küchentisch aus billigem Holz, schlecht verarbeitet und unter ausbeuterischen Bedingungen entstanden.


Und weil wir nicht nur eine Meinung haben, sondern auch Tatendrang, haben wir uns daran gemacht, diese Möbelstücke zu bauen. Wir wollen beweisen, dass Möbel keine Verschleißteile sind, dass es auch anders sein kann - und dass es dabei sogar besser ist. Nach reiflicher Überlegung haben wir uns als Erstlingswerk für einen Tisch entschieden. Dieses unverbesserliche Möbelstück bietet unserer Auffassung nach den breitesten Anwendungsspielraum; am gemeinsamen Tisch kommt die Familie zusammen, er taugt als Arbeitsplatz, zum Planen und Diskutieren, als Ort für Skat, Spaghetti und Shiraz.

Die Idee zu unseren Doppelstern-Tischen war geboren.

Material

Eichenholz

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C4-Stahl

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Öl

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Verantwortlich für den Inhalt:

Snipon GmbH
Tharandter Straße 31-33
01159 Dresden
Deutschland

mailto: info@snipon.de
www.snipon-gmbh.de

Geschäftsführer: Christoph Deutsch,
Technische Betreuung:
Handelsregister: Amtsgericht Dresden HRB 30621
Umsatzsteuer-IdNr.: DE 280 44 33 52


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  • smurf Ein Unikat aus 15 Jahre gelagertem Eichenholz: aus zwei sorgfältig ausgewählten Eichenbohlen zusammengefügt und haltbar gemacht, verfügt unser Rasalgethi über eine grundsolide Platte, deren ausgewogene Konzeption ihresgleichen sucht. Wir haben höchsten Wert auf Harmonie der Farbtöne, Maserungen und Stringenz der Verläufe gelegt, um dem Leitsatz Holz in seiner reinsten Form und dem besonderen Eigenschaften des Rasalgethi-Systems gleichermaßen gerecht zu werden. Denn diese beiden Sterne weisen lediglich einen Abstand von etwa 5 Bogensekunden auf, womit das Rasalgethi-System bei geringen Vergrößerungen als ein homogener Stern wahrgenommen wird. Damit vor lauter Einklang aber keine Langeweile aufkommt, haben wir bei unserem Rasalgethi die mit Araldit verfüllten Risse des Eichenholzes als Highlights dazu genutzt, um eine für den Betrachter interessante Spannung zu erzeugen: einem kleineren Riss oben links steht ein größerer unten rechts entgegen, zwischen denen sich eine Vielzahl feiner Maserungsschlingen, archaischer Astknoten und dynamischer Farbverläufe ausdehnt. Für noch mehr Bewegung haben wir ein paar kleinere Risse in Kreuz- und Wirbelform unverfüllt belassen, so ist der Rasalgethi auch für neugierige Finger ein Abenteuer. Entstanden ist durch diese Komposition ein Rahmen aus urwüchsigen Strukturelementen. Im Mittelpunkt dieses Konzepts befindet sich ein ruhiger Bereich: helle, mandelfarbene Farbverläufe und zurückhaltende Maserung ziehen den Fokus immer wieder in dieses Herzstück des Rasalgethi zurück, wann immer er über die bewegten Elemente der Randbereiche gleitet.

    Das Doppelstern-Konzept wird beim Rasalgethi genutzt, um Harmonie und Bewegung zu verbinden und mithilfe der reichen Konservierung festzuhalten. Ockerfarbene äußere Bereiche umfassen dabei die lichte Mitte. Die Betonung der Vertikalen wird durch die Maserungslinien verstärkt, doch der Blick gleitet von der lebendigen Bewegtheit der Linien stets beruhigt zurück in den Diagonalenschnittpunkt.

    Unsere Leitidee des guten, sorgfältig ausgeführten und daher beständigen Eichentischs hat sich nicht nur umsetzen lassen, sondern das Ergebnis hat unsere Erwartungen noch weit übertroffen. Durch unsere sanfte Verarbeitungstechnik konnten wir den natürlichen Esprit des Rohmaterials erhalten und mithilfe reicher Naturöle für die kommenden Jahrzehnte haltbar machen, ohne die Urwüchsigkeit des Holzes in Lasur oder Lack ertränken zu müssen. Unser Anspruch war es, die schon vorhandene Schönheit der Eiche, ihre lebendige Maserung und honiggoldenen Verläufe durch verschiedene wohl bemessene Ölschichten hervorzuholen, zu unterstreichen und zu konservieren.
  • smurf Nachdem Rasalgethi die beruhigend auf einen Mittelpunkt hin strebenden Bewegungen des Eichenholzes sichtbar gemacht hat, sollte Cor Caroli eine völlig gegensätzliche Eigenschaft des Werkstoffs betonen: Vielfalt und Kontrast statt Harmonie und Gleichklang. Entstanden ist ein Tisch, der in seiner Vehemenz und Aussagekraft einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Cor Caroli ist unser Magnum Opus was Dynamik im Werkstoff angeht: eine über Jahrzehnte gewachsene Geschichte aus Holz, die gelesen werden will.

    Hauptaugenmerk von Cor Caroli ist zweifelsohne die üppige Oxidationsfahne im linken unteren Bereich. Diese seltenen Verfärbungen entstehen durch in das lebendige Holz geschlagene Nägel, die fortan im Holz korrodieren. Die enge Verbindung zum Element Eisen prägt auch das Doppelstern-System Cor Caroli: Enthält der eine Stern dieses Systems enorm viel Eisen, so weist der andere ein außergewöhnlich starkes magnetisches Kraftfeld auf. Dieses ist etwa 1500 mal so stark wie das der Erde. Der Einzigartigkeit des Oxidationsphänomens wollten wir durch eine besondere Komposition hervorheben. Das Konzept von Cor Caroli ist das angenehm spannungsvolle Ungleichgewicht, das durch die kräftige Färbung der Oxidationsfahne im Eichenholz entsteht - demzufolge bedurfte es eines außergewöhnlich ruhig gemaserten Holzes, das der entstehenden Gesamtkomposition nicht zu sehr seinen Willen aufdrängt, sondern die eigentümliche Charakteristik der Oxidationsfahne unterstützt.

    Passend zu diesem Aufgabenbündel wurde für Cor Caroli ein zweites Segment gewählt, das überwiegend eine sehr zurückhaltende Maserung aufweist und dabei dennoch nicht gleichförmig, sondern enorm massiv und dicht wirkt. Somit haben bei Cor Caroli zwei Segmente zusammengefunden, die auf den ersten Blick unterschiedlicher nicht hätten sein können, bei längerer Betrachtung aber aus einer gemeinsamen Mitte stammen. Bei Cor Caroli spricht das Holz für sich.
  • smurf Das Thema von Regulus lautet Zirkel versus Gerade. Dazu bot es sich an, zwei Komponenten zusammenzubringen, die die Merkmale Vertikalriss und Maserungswirbel aufweisen. Vorbild hierfür sind die beeindruckend unterschiedlichen Sterne des Doppelsystems Regulus, die mit 179 Bogensekunden nicht nur extrem weit voneinander entfernt sind, sondern auch einen enormen Helligkeitsunterschied von 1,35 bzw. 8,3 mag aufweisen. Analog zu diesem Kontrast bietet sich dem Betrachter bei Regulus vor dem gleichmäßig honigfarbenen Hintergrund des Eichenholzes ein bemerkenswertes Bild: Das komplette linke Element ist durchzogen von ausgeprägten Rissen, die nicht mit Araldit verfüllt, sondern nur sorgfältig von scharfen Kanten befreit und gereinigt wurden. So erhalten wir ohne praktische Nachteile die Dreidimensionalität der Sprünge.

    In einem Bogen läuft das Bündel der Risse unten zur Mitte hin aus und schließt das Werkstück so nach außen ab. Gleiches geschieht auch am Kopfende von Regulus, wo der Hauptstrang sich ebenfalls zur Mittellinie hin neigt. Der im Urzustand des Holzes nur schwer zu erkennende Verlauf der Risse wurde von uns durch reichhaltiges Ölen herausgearbeitet.

    Im korrespondierenden Segment von Regulus drängt sich eine dichte Anordnung von Astlöchern und dunklen Holzknoten. Auch hier zeichnet sich eine schwungvolle Form ab, die jedoch zu den Ecken und damit nach außen hin geneigt ist: ein spannender Kontrast. Doch wir hätten diese beiden gegensätzlichen Teile von Regulus nicht verbunden, wenn wir nicht genügend vereinende Elemente entdeckt hätten, um eine Einheit zu erkennen. Das wesentliche Merkmal dieser Einheit ist das gemilderte Wiederholen der gegenüberliegenden Strukturen: rechts und links des Strahlenbündels werden unaufdringlich kleine Astlöcher sichtbar, hinter den Wirbeln rechts finden sich dezent Risse und unterbrochene Sprünge. Somit verbindet Regulus widerstreitende Elemente auf stimmige Art und Weise zu einem Ganzen.
  • smurf Alamak ist unser Goliath. Mit einer stattlichen Breite von 99 cm und 158,50 cm Länge bringt Alamak es auf mehr als eineinhalb Quadratmeter massiven Eichenholzes. Diese üppigen Dimensionen haben wir gewählt, um den Maserungen der beiden Eichensegmente genügend Raum zu geben. Geleitet wird der Blick durch die Rissbündel, die wir auch bei Alamak nicht verfüllt, sondern durch unser Hartholzöl betont haben. Somit hat Alamak verschiedene Ebenen: die feinen Maserungen oder die kraftvollen Rissbündel. Doch in Alamak steckt noch mehr, denn bei genauerer Betrachtung fallen zierliche Quermaserungen auf, die sich über die komplette Fläche ausbreiten. Diese Quermaserungen, die an die Streifen eines Tigers erinnern, haben den Ausschlag bei der Namensfindung gegeben: Wildkatzen verhalfen auch dem Sternensystem Alamak im arabischen Original zu seinen Namen.

    Hier wird die feine Ordnung, die bei Alamak bisher im Vordergrund stand, hinterfragt: denn überall arbeiten die Quermaserungen dagegen, wechseln plötzlich die Richtung, kreisen umeinander und setzen sich über die Grundordnung hinweg.

    Für diesen kleinen Kunstgriff haben wir zwei Teilstücke zusammengefügt, in denen außergewöhnlich viele der unaufdringlichen, goldenen Wimpermaserungen sichtbar sind. Um dennoch nicht vollständige Unordnung, sondern lediglich eine dezente Spannung zu bewirken, waren uns gleichzeitig kräftige Ordnungslinien enorm wichtig. In den zwei Teilstücken von Alamak haben wir beides vereint gefunden und sind sehr zufrieden, diese ungewöhnliche Verbindung erzielt zu haben.
  • smurf Für Algieba sind wir der Überlegung gefolgt, warum wir nicht das absolute Gleichgewicht oder vollkommenes Chaos als schön empfinden, sondern immer die Mischung aus beidem. Wie hätte man dieses Thema besser darstellen können, als mit der Verbindung zweier Holzsegmente, die zugleich gravierende Unterschiede und ausgleichende Gemeinsamkeiten besitzen? Für Algieba haben wir daher zwei Teilstücke verbunden, die jeweils über ein kräftiges Band dynamischer Maserungen verfügen. Diese weisen sogar auf gleicher Höhe ähnliche Strukturelemente auf: So beginnen beide zunächst mit einem Maserungsbogen, der sich nach oben hin verjüngt, nur um wieder auszuschwingen. Zur Stirnseite von Algieba hin wiederholt sich die Spiegelung der Strukturelemente beider Teile in Form einer Maserungsschleife und eines exakt auf gleicher Höhe angesetzten Maserungszirkels in beiden Hälften. Vorbild für diese Symmetrie waren die beiden Sterne des Doppelsystems Algieba, die nicht nur in ihrer Farbe ungewöhnlich ähnlich sind, sondern auch an Helligkeit kaum Unterschiede aufweisen. Sind die beiden Segmente von Algieba also Zwillinge?

    Beileibe nicht! Denn wie die beiden Sterne von Algieba dennoch unterschiedlich sind, so fallen auch bei unserem Algieba-Tisch sowohl zur Mitte hin, wie auch an der äußeren Begrenzung Unregelmäßigkeiten zwischen den Teilstücken ins Auge: Mittig treffen das goldene Holz des rechten und der leichte Weizenton des linken Teils ungebremst aufeinander. Außen setzen sich die beiden vermeintlichen Geschwister im äußeren Bereich durch höchst unterschiedliche Texturen voneinander ab. Links finden wir eine markante Risslinie, rechts dominiert ein massiver Astknoten das Bild.

    Um die lebendige Bewegung, die durch dieses Spiel zwischen Vereinigung und Trennung entsteht, noch zu verstärken, haben wir für Algieba keine vollkommen rechtwinklige Form gewählt, sondern die Platte leicht asymmetrisch gestaltet: So ist sie am Kopfende wenige Zentimeter schmaler, als am Fußende, sowie rechts etwas großzügiger als links.
  • smurf Bei unserem Albireo haben wir besonders auf die knorrige Qualität geachtet, die Eichenholz so außergewöhnlich macht. Um dieses Element ausdrucksstark hervorzuheben, haben wir uns entschlossen, auch die Maße des Tisches an ebenjenen Anspruch anzupassen. Albireo ist weniger lang, als unsere anderen Doppelsterne, dabei aber genauso breit und besonders stark. Mit der ungewöhnlichen Stärke des Holzes beziehen wir uns auf die Entfernung zum Doppelstern-System Albireo, das immerhin 390 Lichtjahre von der Erde trennen. Gleichzeitig liegen die beiden Sterne dieses Systems sehr kompakt, was wäre also passender, als die Länge des Holzes zu verkürzen?

    Durch diese ungewöhnlichen Bemessungen treten die bei Albireo enorm reichhaltigen Maserungsknoten in beiden Segmenten nachdrücklich hervor. Bei keinem anderen Tisch haben wir derart viel Wert auf den kraftvollen, rustikalen Charakter der Faserzeichnung gelegt, wie bei Albireo. Entstanden ist somit eine honigfarbene Tischplatte, in der sich haarfeine Maserungslinien ebenso finden, wie imposante Bögen.

    Um diesen robusten Eindruck bei Albireo weiter auszubauen, war es uns wichtig, auch einen kräftigen Riss der Holzstruktur vertreten zu sehen. Die rechte Hälfte von Albireo war hervorragend geeignet, um diesen Anforderungen zu gerecht zu werden. Über gut zwei Drittel der Länge gräbt sich hier ein tiefer Riss durch das Holz, der durch unsere Aralditfüllung pointiert betont wird. Das farbliche Gegengewicht hierzu findet sich im untersten Maserungsbogen.

    Die vermittelte Standfestigkeit bestimmt die gesamte Erscheinung von Albireo, schließlich wird sie auch von der Mächtigkeit des Holzes selbst vermittelt: Nicht umsonst haben wir uns bei Albireo für eine größere Plattenstärke entschieden. Albireo ist ein Leitbild dessen, was Eichenholz verkörpert: sichere Dauerhaftigkeit, die sich in einer rustikalen Knorrigkeit gründet und eben daraus ihre Kraft schöpft.
  • smurf Eichenholz gehört zu den dauerhaftesten und vor allem härtesten Laubhölzern, die im europäischen Raum wachsen. Übertroffen wird es an Widerstandskraft lediglich von der Robinie, an Härte von der Buche, die wiederum aber nicht annähernd so dauerhaft ist. Warum wird also nicht vom Kleiderschrank bis zur Terrassendiele alles aus Eichenholz hergestellt? Zum einen wächst Eichenholz nicht so schnell, wie verschiedene Nadelhölzer, aus denen die meisten günstigen Holzteile und Möbel produziert werden. Das Eichenholz ist also von vornherein nur begrenzt verfügbar. Zum anderen dauert auch die vor der Verarbeitung obligatorische Trocknung des Holzes bei der Eiche aufgrund ihrer dichten Zellstruktur wesentlich länger, als bei den meisten anderen Hölzern. Nicht umsonst sagt der Volksmund: "Der Bräutigam soll seine Braut und der Zimmermann sein Holz sieben Jahre kennen, bevor er es anhebt." Wir haben das für unsere Doppelsterntische verwendete Eichenholz sogar 15 Jahre zum Trocknen gelagert, bevor wir mit der Bearbeitung begannen.

    Aufgrund der formschönen Maserung ist Eichholz für ästhetische Zwecke - etwa in Form von Parkett oder Furnier - sehr beliebt, aber seine Härte und Dauerhaftigkeit qualifiziert es auch für kritische Aufgaben, die hohe Ansprüche an die Beständigkeit und Widerstandskraft des Materials stellen: Daher findet Eiche ebenfalls Verwendung als Werkstoff für Pfähle, Fachwerk, Eisenbahnschwellen und Wasserbauarbeiten. Selbst als Brennholz ist es aufgrund des hohen Heizwerts und geringen Funkenflugs äußerst begehrt.

    Wir sind allerdings der Meinung, dass es dazu viel zu wertvoll ist und lieber einem Zweck zugeführt werden sollte, der seinen optischen und werkstofflichen Vorzügen gleichermaßen gerecht wird: unseren Doppelstern-Tischen. Durch die Verwendung von massiven Eichenbohlen wollen wir ein Zeichen setzen gegen den zunehmenden Gebrauch von Leimholz, aus dem Echtholztische meist zusammengefügt werden.

    Unsere Doppelsterne sind aus Eichenholz - und nichts als Eichenholz.
  • smurf Der von uns als Verbindungsstück zwischen Tischplatte und Tischbein verwendete Edelstahl hat nichts mit Messern oder Gabeln zu tun, sondern besitzt Eigenschaften, die ein ganzes Stück über Rostfreiheit hinaus gehen. Unser Edelstahl der Werkstoffnummer 1.4541 (X6CrNiTi18-10) zeichnet sich - wie schon das Eichenholz - gegenüber seinen Artverwandten durch besondere Beständigkeit aus. War Eichenholz außergewöhnlich hart und widerstandsfähig gegenüber Verrottungserscheinungen und Schädlingen, so liegt die spezielle Eigenschaft des Edelstahls WNr. 1.4541 in seiner Unempfindlichkeit gegenüber aggressiven Stoffen wie Verbrennungsgasen, Erdölen und reizenden Dämpfen. Ebenjene Fähigkeiten erhält dieser Edelstahl sich außerdem bis weit über 500 °C, was ihn als Werkstoff für Reaktortechnik, Glühöfen und Petrochemie eignet. Dabei ist er zusätzlich derart unbedenklich, dass er auch in der Nahrungsmittelindustrie, in Molkereien und Gärungsbetrieben eingesetzt wird. Dieses breite Leistungsspektrum in äußerst anspruchsvollen Aufgabenbereichen hat uns so stark an das Eichenholz erinnert, dass es auf der Hand lag, für die Schultern der Doppelsterne Werkstücke aus 1.4541-Stahl zu nutzen.
  • smurf Um unsere Holzflächen gleichermaßen haltbar zu machen und ihre ursprüngliche Schönheit herauszuarbeiten, verwenden wir natürliche Holzöle der Marke Naturhaus. Diese basieren ausschließlich auf natureigenen Rohstoffen wie Leinöl und eignen sich daher hervorragend zur nachhaltigen Verarbeitung und Pflege von hochwertigen Hölzern. Das Unternehmen hat sich seit 25 Jahren der ökologischen Produktion, sozialem Handeln und verschiedenen Naturschutzprojekten verschrieben. Dies war für uns - natürlich neben der ausgezeichneten Qualität der Naturhaus Öle - ein wichtiger Grund bei der Produktauswahl.

    Als Grundierung verwenden wir das Hartöl Spezial von Naturhaus, das besonders auf strapazierte Flächen und Hölzer zugeschnitten ist und sich somit hervorragend für Werkstücke eignet, die einer Verwendung im Außenbereich ebenso standhalten, wie im Innenbereich ihre farbliche Qualität und Widerstandsfähigkeit bewahren sollen. Der Limonenduft ist nur ein zusätzliches Plus. Nach mehreren Bearbeitungsschritten mit dieser hochwertigen Grundierung verleihen wir unseren Tischen mit dem Hartöl High Solid von Naturhaus den letzten Schliff, der für einen endgültigen Abschluss der Oberfläche und damit wasserabweisende Wirkung sorgt. Dabei kommt unser Finish komplett ohne Lösungsmittel aus.
Tisch #1
Detail 1af
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Detail 1cf
Detail 1df
Detail 1ef
Tisch #2
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Tisch #3
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Tisch #4
Detail 4a
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Tisch #5
Detail 5a
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Tisch #6
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